Kein Geschlecht oder viele – Warum es biologisch “Frau” und “Mann” nicht gibt.
Veranstaltung zur gesellschaftlichen Herstellung biologischen Geschlechts.
Mit Heinz-Jürgen Voß.

Donnerstag, 28.10.2010 | 18:30 Uhr | Universität Bielefeld | Hörsaal 13

Biologisches Geschlecht erscheint vielen als „sicher“, als „natürlich“ im Sinne von vorgegeben und unabänderlich. Das ist es nicht. Auch bei den derzeitigen biologischen Konzepten über Geschlecht – genauso wie bei den historischen – handelt es sich um Theorien. Sie sind Resultat einer gesellschaftlichen Ordnung, die zwei Geschlechter unterscheidet – und die in der Bundesrepublik Deutschland noch immer nicht vor menschenrechtsverletzender Gewalt zurückschreckt, wenn es darum geht, eindeutig „weiblich“ oder „männlich“ herzustellen. Heinz-Jürgen Voß arbeitet heraus: Mit den aktuellen biologischen und medizinischen Theorien über Geschlecht sind besser viele Geschlechter erklärbar, als nur zwei oder drei.

Heinz-Jürgen Voß ist antifaschistisch, antirassistisch und queer-feministisch politisch aktiv. Sie_er promovierte zu biologischen Geschlechtertheorien; Neben diesen bilden feministische Wissenschaftskritik, Queer theory und Queer politics Heinzis Forschungsschwerpunkte. Aktuelle Veröffentlichung: „Making Sex Revisited: Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive“.
Kontakt: voss_heinz [äät] yahoo [.] de

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